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"Dein SUV wird es niemals mit meinen Kataphrakten aufnehmen können!"

 

Stage Fighting

Der choreographierte Kampf ist ein fester Bestandteil der Schauspielausbildung, und kaum ein Hollywoodkassenschlager kommt ohne spektakuläre „Fights“ aus, die dem Volk vor allem eines beschert hat: eine völlig verzerrte Vorstellung vom Umgang mit Waffen und der Schutzwirkung von Rüstungen. Es bleibt leider viel zu oft an uns hängen, interessierte Marktbesucher aufwendig erklären zu müssen, daß die Wirkungen von Waffen und Rüstungen in den Kinofilmen oder Fernsehdokumentationen unter realistischen Bedingungen ganz anders ausfallen. Für die große Masse der Hollywoodkonsumenten ist das alles aber völlig irrelevant, solange die Effekte „krass rüberkommen“ und die Hauptdarstellerin „voll porno“ ist. Ein hoch auf die Statusfanatiker mit ihren tiefergelegten Tuningbuden und „individuellen“ Trendfrisuren a la Robbie Williams (oder wie hieß gleich der Drogenabhängige mit den vielen schlechten Pennertattoos und Depressionsanfällen?). Wegen dem niedrigen Durchschnitts-IQ im Volke, müssen wir diesen Modelabschaum in hautengen Anzügen, High Heels und aufgespritzten Fischlippen auf der Leinwand ertragen, die beidhändig mit „fetten Wummen“ rumballern und rein gar nichts anderes können, als irgendwelche hirnverbrannte Bierbauchträger zum Sabbern zu bringen. Es wäre mal schön wieder einige Filme mit durchdachter Handlung und guter Recherche zu sehen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.